SmartHome ist DER Trend: Die Steuerung der eigenen 4 Wände vom Smartphone oder Tablet aus ist in aller Munde. Ganz gleich ob Heizung, Licht, Strom oder Videokameras: Geräte lassen sich mittlerweile komfortabel, bequem und automatisch steuern – auch von unterwegs aus. Auch kostentechnisch sind Einsparungen durch die “intelligente” Steuerung von Verbrauchern wie Licht,Strom und Wärme möglich – und sogar teilweise Herstellerseits garantiert. Doch birgt die Anbindung des eigenen Zuhauses an das Internet möglicherweise Gefahren? Können gar Hacker das Haus so manipulieren?

Früher war es ganz einfach: Licht an, Licht aus. Vor einigen Jahrzehnten dachte niemand an Einsparung des Stroms, Klimawandel war ein weit entferntes Thema. Doch mit der Zeit ändertete sich das Verbraucherverhalten: Dimmfähige Lampen, Thermostate an den Heizungen und abschaltbare Steckdosen oder das einfache “Herausziehen” waren angesagt. Gern gesehener Nebeneffekt: Das Sparen von Strom, Gas und/oder Wasser hilft zweierlei : Der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel.

Mit dem Zeitalter des Smartphones und des “Internet der Dinge” war nun auch der nächste Schritt klar erkennbar: Verknüpfung aller Geräte in einem. Die Idee der Automation ist nicht neu, allerdings fehlten bislang entsprechende Geräte, welche die einzelnen Verbraucher herstellerunabhängig verbanden. Ganz nach dem IFTTT ( “If this than that”, dt.: Wenn das, dann das )- Prinzip wuchs die Nachfrage nach intelligenten Geräten, welche – ausgelöst durch einen Impuls oder eine Veränderung – sich selbst steuerten.

Die Heizung wird wärmer, wenn es draußen kälter wird. Das Licht geht aus, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben. Das Garagentor öffnet sich, wenn der Besitzer die Haustür abschließt. Eine Nachricht kommt, wenn der Rauchmelder oder Bewegungsmelder etwas entdeckt. Die Vielfältigkeit der Smart-Home Geräte ist nahezu grenzenlos.

Auch bekannte Hersteller ließen sich von dem Trend des Smart Home inspirieren: Apple stellte 2015 sogar eine eigene App namens Home vor. Zusammen mit dem neuen, vom kalifornischen Smartphone-Hersteller geschaffenen Standarts “Home Kit” wurde so die technische Basis für Hersteller und Importeure geschaffen. Heute umfasst der Markt viele verschiedene Home Kit-fähige Geräte, welche untereinander kombiniert werden können. Auch andere Hersteller brachten Ihre Alternativen auf den Markt. So kommen auch von Google eigene Geräte, die der weltweit bekannte Suchmaschinenbetreiber seit dem Kauf von NEST selbst anbietet.